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Weight Loss Journey N° 1 Was motiviert mich?

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Ich weiß! „Was motiviert mich?“ Ist eine einfache Frage. Weil ich mich hübscher, attraktiever, leichter fühlen will. Aber die wichtigere Frage ist, was motiviert dich wirklich?

 

Es fühlt sich merkürdig an für mich über Gewichtsreduktion zu schreieben. Da ich eine große Anhängerin von „your body, your rules“ bin.
Aber deinen Körper zu lieben, so wie er ist, heißt nicht dass du dich nicht auch unwohl fühlen darfst und etwas ändern möchtest.

 

Im laufe des letzten Jahres habe ich, ohne dass ich es gemerkt habe ungefähr 10kg zugenommen. Vermutlich habe ich viel Stress-gegessen und auch aus Traurigkeit ein bisschen mehr reingehauen, da mein Freund vor ungefähr einem Jahr zurück nach Australien musste.
Viele Leute versuchen mit Essen das ein oder andere Loch in Ihrer Seele zu stopfen.

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So sehe ich momenten aus. Sekunden bevor ich mich hinsetze um diesen Post zu schreiben

Ich bin nicht jemand der auf der Couch sitzt und aus Frust Eiscreme und Schokolade isst.
Ich habe wohl einfach  ungesunde Essgewohnheit entwickelt. Wie, zu spät zu essen, nur schnelle Kleinigkeiten zu kochen, oder gar nicht zu kochen.
Als ich noch mit meinem Freund zusammen gewohnt habe, haben wir beide mehr Zeit mit gegenseitigem Bekochen verbracht. Seitdem ich alleine wohne, arbeiten gehe, nach Hause komme und müde bin hat sich das verändert.

Es ist mir gar nicht aufgefallen, da ich relativ oft 5 Kilo mehr habe und sie dann aber schnell wieder los werde.

Als ich bemerkt habe, dass ich mich nicht mehr wohl fühle und mit Freundinnen darüber geredet habe, Gewicht verlieren zu wolllen sagten viele „Ach mach dir keinen Kopf, du bist schön so wie du bist. Man muss nicht super dünn sein um hübsch zu sein.“ Danke dafür, wirklich! Aber wenn man nicht weiß wie es ist in einem Körper zu leben in dem man sich nicht wohl fühlt, ist es schwer zu verstehen warum man so ein Kompliment schwerer annehmen kann.

Ein weiterer Satz den ich oft gehöhrt habe war „Männer stehen viel mehr auf ein bisschen kurvigere Frauen.“ Was natürlich auch sehr nett gemeint und auch der Wahrheit entspricht. Allerdings kann man optische Präferenzen eines anderen nicht über das eigene Wohlfühlen stellen.

Generell glaube ich, mir ein sehr schwieriges Thema ausgesucht zu haben. Aber ich teile meine Gedanken einfach gerne.

 

Vor kurzem war ich auf einem Video-Shoot. Eine Freunde von der Uni fragte mich ob ich etwas tanzen und herumspringen vor der Kamera für ein Video machen wollen würde. Natürlich mach ich sowas gerne. Aber als ich das Footage nach dem Dreh gesehn habe, fiel mir auf dass ich mich anders bewegt habe als bei ältere Videos. Es kam mir so vor als würde ich mich unbewusst noch unwohler fühlen als gedacht.

Also dachte ich, na gut. Versuchen wir etwas zu ändern. Für mein persönliches Wohl.

 

253574_1961921181720_637494_nHier bin ich nach meinem ersten Weight loss Abenteuer. Etwa 58-60 kg und 19 junge Jahre.

 

Über die Jahre habe ich herausgefunden, dass es sehr gesund ist sich ein paar Fragen zu Beantworten bevor man loslegt. Außerdem weiß ich seit dem ich Yoga mache, dass die Richtige Einstellung 50% der ganzen Performance ausmacht.

Als ich ungefähr 16 war, habe ich das erste mal Gewicht verloren. Damals war ich rein von dem Gedanken motiviert, so dünn wie möglich zu sein, hineinpassen zu wollen. Natürlich kam dadurch nur noch mehr Selbsthass.
So natürlicher Weise, war es nicht der gesündeste Weg den ich damals eingeschlagen habe. Ich habe einfach aufgehöhrt regelmäßig zu essen. Und weil ich nicht für mich abgenommen habe sondern nur auf das Bild das ich nach Außen ausstrahle besorgt war, war alles noch viel schwieriger. Wenn du für dich selbst entscheidest etwas zu ändern, wird viel Druck von deinen Schultern gelüftet.

Ich will auf jeden Fall nicht mehr Hunger leiden.

Im Prinzip vertraue ich keinen Waagen. Sie können kaputt sein, oder falsch eingestellt, oder dein Körper hat an einem Tag mehr Wasser gelagert als am Anderen. Dazu kommt, dass Muskelaufbau einen nicht  weniger Leicht macht und sich die Zahlen unter deinen Füßen wenig verändern.

Also hier sind wir also! Brutal und Ehrlich:

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70,5 kg auf 163,5 cm

Ich fühl mich nicht wohl bei dem Gedanken eine Zahl als Ziel zu setzen. Aber ich werde visuelle Evidenzen meines Fortschritts oder Rückschlags posten.

Also, wir sehen uns in Part Two!

Bussis,

            Raphaela

 

 

 



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