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30 Days of Yoga with Adriene Woche 1

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Also, wo genau befinde ich mich gerade auf meiner Yoga-Reise? Noch immer ziemlich am Anfang würde ich sagen.

Die letzten paar Jahre habe ich immer hin und wieder ein bisschen Yoga gemacht um mir mit meinen Verspannungen zu helfen. Oder um das Gefühl zu haben wenigstens etwas für meine Gesundheit zu tun.
Allerdings habe ich die letzten Monate gemerkt, dass Yoga tatsächlich die erste körperliche Aktivität ist bei der ich das Gefühl habe ich möchte wirklich, wirklich gut darin sein und mich weiter entwickeln.

 

Ich habe meine Fühler ausgestreckt um heraus zu finden welcher Weg der beste für mich ist um wieder zurück aufs Pferd zu kommen. Glücklicherweise habe ich Yoga with Adriene gefunden. Auf ihrem YouTube Channel hat sie eine Video Serie veröffentlich die sie 30 days of Yoga with Adriene nennt.

Adriene ist sympathisch und hat Humor. Wenn ich schon Schmerzen habe, möchte ich mich dabei so wohl wie möglich fühlen, dachte ich mir.

Yoga gibt mir das Gefühl dass ich geerdet und im „hier und jetzt“ bin. Durch das ständige hin und her gehetze, den vielen Stress und die To Do Lists habe ich das Gefühl dass ich nur noch in der Vergangenheit oder der Zukunft lebe. Aber keine 2 Sekunden Zeit habe um eine Erdbeere zu genießen.

Ein weiterer Vorteil den ich für mich entdeckt habe sind die vielen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Yoga. Morgens eine Übung die vitalisiert, Abends eine die beruhigt. Zum Muskelaufbau uns auspowern ein Yoga-Workout.

Vor ungefähr 4 Jahren hat mich die Diagnose „Panik Störung“ ziemlich aus dem Konzept gebracht und ich musste mein Leben neu organisieren. (Über das kann hier gelesen werden)warrior2
Obwohl meine Ärztin mir versicherte und mich ständig daran erinnerte, dass Bewegung gut für Körper UND Geist ist, fühlte ich mich nach den meisten Work Outs noch viel gestresster als zuvor.

Manche Work Outs schütten im Körper zusätzlich Kortisol aus. Dauergestresste Menschen haben generell zu viel Kortisol im Körper. Das kann zu einem Teufelskreis führen. (Sidenote: Kortisol ist wichtig für den Stoffwechsel, zuviel davon kann aber auch zu Fettanlagerungen in der Bauchzone führen.)

Bei diesem Neustart habe ich aber auch meine physique im Hinterkopf. Ich wollte meine Oberarmmuskulatur und meinen Core stärken. Ich dachte mir irgendwie, wenn mein Core gestärkt ist, kann mich nichts mehr so schnell erschüttern.

 

Zurück zur Challenge.

Wir legen einen sanften Start hin. Ein bisschen hinfühlen und hinhöhren was der der Körper so zu sagen hat. Wo zwickt was? Was fühlt sich gut an? Wo sind meine Grenzen? (Ohne mir dabei etwas zu zerren)
Auch zu üben die Atmung mit der Bewegung zu verbinden. Und tatsächlich im Hier und Jetzt zu bleiben.

Wenn eine Position etwas geziept hat war mein erster Gedanke „Das muss gehen, schneller besser, etc…
Gott sei Dank hat man ja Adriene die einen daran erinnert es langsam angehen zu lassen. Und dass es okay ist wenn die Dehnung beim ersten Mal nicht so geht wie bei den Profis.

Manche der Übungen hab ich öfters als einmal wiederhohlt. Zum Beispiel wenn ich viel gezittert habe oder eine Position nicht halten konnte. Vorallem die Übungen die die Bauchmuskeln beanspruchen waren für mich eher schwer.

Andere Übungen wie die moving Meditation würde ich gerne in meinen Alltag einbauen. Oder auch Yoga for your back. Damit ich nicht jeden Tag fühle als wäre ich 120.

Nach etwa 5 Tagen habe ich bemerkt wie ich immer weniger zittere und meine Bewegungen fließender und grazieler werden. Wirklich schon eine Veränderung zu beobachten.
Ich kann jetzt mit meinen Flachen Händen den Boden wieder berühren! Ohne die Knie zu beugen! Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für mich.

Zudem kann ich besser mit Schmerz umgehen, kommt mir vor. Auch außerhalb von Yoga, wenn ich Mineralwasserflaschen transportiere, machen meine Arme weniger schnell Schlapp.

Ich freue mich schon, die 2. Woche mit euch zu teilen.

Bussis,

         Raphaela

 

yay



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